{"id":905,"date":"2014-08-27T20:54:27","date_gmt":"2014-08-27T18:54:27","guid":{"rendered":"https:\/\/chriscovery.de\/?p=905"},"modified":"2023-07-12T11:28:38","modified_gmt":"2023-07-12T09:28:38","slug":"etappe-brestovacka-knjazevac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/2014\/08\/27\/etappe-brestovacka-knjazevac\/","title":{"rendered":"Etappe Brestova\u010dka-Knja\u017eevac"},"content":{"rendered":"\n<p>So Freunde, jetzt hab ich euch ganz sch\u00f6n warten lassen. In der Zwischenzeit ist viel passiert und das m\u00f6chte ich euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider habe ich mich mal wieder ein bisschen verfahren und im Moment keine Ahnung, wo ich stecke. Fragen kann ich auch niemanden, die Leute verstehen mich einfach nicht. Aber gut, ich werde schon irgendwie wieder herausfinden. Obwohl das wirklich eine verdammt riesige Stadt ist, in der ich hier gelandet bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu sp\u00e4ter mehr. Jetzt gehts erst mal um meine zwei letzten Serbientage, denn bis Sofia waren es noch ein paar Kilometer und da der Tag gestern wirklich ziemlich aufregend war, freute ich mich heute auf eine entspannte Etappe gen S\u00fcden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst galt es die Lage zu checken. Denn als ich ziemlich fr\u00fch aus dem Zelt kroch, wurde ich Zeuge eines richtig coolen Sonnenaufgangs \u00fcber dem See, an dem ich mein Nachtlager aufgeschlagen hatte. Ich hatte von einem sehr netten Typen, der hier arbeitet, gestern noch allerhand Hintergund-Infos  bekommen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/See-Brestovaka-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/See-Brestovaka-1-1024x577.jpg\" alt=\"See-Brestovaka-1\" class=\"wp-image-601\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/See-Brestovaka-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/See-Brestovaka-2-1024x577.jpg\" alt=\"See-Brestovaka-2\" class=\"wp-image-602\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zum Beispiel, dass der See als Trinkwasserreservat f\u00fcr die Bergbaustadt Bor angelegt wurde und in trockenen Monaten blo\u00df halbvoll sein kann. Von einem trockenen Monat, so der junge Mann, k\u00f6nne man derzeit allerdings nicht sprechen. Seit Tagen, schimpfte er, regnete es hier. Das war merkw\u00fcrdig, hatte ich doch bis auf die kurzen Schauer in Belgrad noch gar kein Wasser von Oben erlebt. Offensichtlich ist der Gebirgszug, den ich gestern durchfahren habe, eine Art Wettergrenze, was nat\u00fcrlich das heftige Gewitter auf dem Gipfel erkl\u00e4rte. Wetter hin, Wetter her, die Aussicht jedenfalls war grandios.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Campingplatz-Brestovacka-11.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Campingplatz-Brestovacka-11-1024x577.jpg\" alt=\"Campingplatz-Brestovacka-1\" class=\"wp-image-603\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Campingplatz-Brestovacka-21.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.chriscovery.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Campingplatz-Brestovacka-21-1024x577.jpg\" alt=\"Campingplatz-Brestovacka-2\" class=\"wp-image-604\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ebenfalls gab es noch einmal eine kleine Einweisung in die serbischen Festivals, die ich auf keinen Fall vers\u00e4umen durfte &#8211; aber so ziemlich alle schon verpasst hatte, weil zu viel zu sp\u00e4t dran. Na gut, Serbien steht auf meiner R\u00fcckkehrliste, das kann ich immer noch machen. Bin ja noch jung. Er kn\u00f6pfte mir dann noch umgerechnet 2,50 \u20ac mit einem ziemlich bedr\u00fcckten Gesichtsausdruck ab, was ich wieder nur mit Unglauben quittieren konnte. Warum nimmt er so wenig und warum tut es ihm dann noch leid? Ich gab ihm mehr und ging. Diesmal gab es kein Gemurre, sondern ein wirklich herzliches Danke.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab jetzt wurde es ziemlich schnell. Eine lange Abfahrt, ein paar kleine Anstiege, alles im machbaren Rahmen und auch mein erster Tunnel auf der Strecke. Keine weiteren Hundeabenteuer. Die Dorfdichte wurde wieder entspannter. Das hie\u00df, Wasser, Futter und Kippen waren ab jetzt kein Problem mehr. Da bekommt das Fahren gleich wieder einen ganz anderen Wert und so wurden die knapp 100 Kilometer nach Knja\u017eevac zu einem zwar recht warmen, aber sonst ziemlich entspannten radeln. Da auch hier wieder nicht sehr viel passierte (sogar die Busfahrer waren sehr freundlich) springe ich mal gleich zu meinem auserw\u00e4hlten \u00dcbernachtungsort.<\/p>\n\n\n\n<p>Knja\u017eevac ist wirklich h\u00fcbsch und gleich am Stadteingang befindet sich ein Hotel. Nun wei\u00df ja jeder, man sollte nie unbedingt das erstbeste nehmen. Und ein bisschen Hoffnung hatte ich auch, dass ich auf einer wom\u00f6glich in der Innenstadt aufgestellten Tafel einen Campingplatz finden k\u00f6nnte. War leider nicht so. Aber dort war noch ein weiteres Hotel, das wesentlich heruntergekommener aussah als das erste. Heruntergekommen ist gut, weil passt ins Budget! Aber&#8230; heruntergekommen war schlecht, weil schon seit 5 Jahren geschlossen. Okay, zur\u00fcck fahr ich nicht, also weitersuchen! Und diesmal hat es sich gelohnt! Ich hab n\u00e4mlich nach nur 2 Stunden Suchen ein Hotel am Ortsausgang bezogen. Ich gebe zu, es war der gleiche Ortsausgang, durch den ich in die Stadt hineingekommen war und ja, es k\u00f6nnte sogar das gleiche Hotel gewesen sein, das ich von vornherein ausgeschlagen hatte, und eventuell war es sogar noch recht g\u00fcnstig und vielleicht hatten sie sogar einen tollen Platz f\u00fcr mein Rad und und und&#8230; aber den Weg dorthin, es zu finden, war anders! Nee, das erstbeste nehm ich jedenfalls nicht!<\/p>\n\n\n\n<p> Da ich beim durchstreifen der Stadt schon bemerkt hatte, dass hier heute etwas abging, beschloss ich Essen zu gehen. Im Hotel war zwar ein Restaurant, aber \u00fcbertreiben mit den Kompromissen muss man es ja dann doch nicht. Also auf ins s\u00fcdserbische Nachtleben. Es war ziemlich voll. Die beiden Restaurants auf meinem Weg waren komplett \u00fcberf\u00fcllt. Nix f\u00fcr mich, ich brauche Armfreiheit beim Essen. Ich bin vom Dorf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Aber gut, gefuttert hatte ich heute schon diverses und was die Serben unter Fast-Food verstehen, ist auch nicht zu verachten. Dummerweise waren auch die St\u00e4nde f\u00fcr Borec, Pizza und Co. mit langen Schlangen grimmig dreinblickenden Serben belegt. Hier anstellen bedeutete, dass auch ruckzuck hinter mir wieder hungrige Serben stehen konnten, die meinen Versuch, irgendetwas essbares zu bestellen wenig humorlos aufnehmen k\u00f6nnten. Nee, die wollten bestimmt noch weiter und aufhalten wollte ich ja auch niemanden. Jetzt blieben nur noch Supermarkt und Cr\u00eapesstand \u00fcbrig. Hatte ich heute auch schon zu Gen\u00fcge. Aber da, ein Lichtblick&#8230; ein wundersch\u00f6nes Hotel am Ortseingang! Oder Ausgang? Egal. Es wa superlecker und g\u00fcnstig und der Oberkellner sprach deutsch und somit wurde der Abend auch noch lustig.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? An meiner Abstimmung zwischen Hirn und Bauch muss ich mal ganz dringend arbeiten. Allerdings nicht mehr heute. Mein Bauchgef\u00fchl sagte: Eigentlich m\u00fcsste ich ins Bett. Und diesmal beschloss das Hirn zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So Freunde, jetzt hab ich euch ganz sch\u00f6n warten lassen. In der Zwischenzeit ist viel passiert und das m\u00f6chte ich euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten. Leider habe ich mich mal wieder ein bisschen verfahren und im Moment keine Ahnung, wo ich stecke. Fragen kann ich auch niemanden, die Leute verstehen mich einfach nicht. Aber gut, ich &#8230; <span class=\"more\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/2014\/08\/27\/etappe-brestovacka-knjazevac\/\">Klickst Du hier<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,6,10,12,17],"tags":[],"class_list":{"0":"entry","1":"post","2":"publish","3":"author-christian","4":"post-905","6":"format-standard","7":"category-allgemein","8":"category-campingplaetze","9":"category-land-leute","10":"category-route","11":"category-serbien"},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=905"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/905\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1024,"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/905\/revisions\/1024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chriscovery.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}